5 gründe für eine pflanzenbasierte Ernährung

Klimaschutz ist ein Muss!

Sollte es nicht gelingen die menschengemachten Treibhausgas-Emissionen bis 2030 drastisch zu reduzieren, stehen uns laut Weltklimarat IPCC und verschiedener wissenschaftlicher Studien folgende Szenarien bevor: 
Zerstörung von 20-40% des Amazonas-Regenwaldes und somit auch des Lebensraums vieler darin beheimateter Tierarten. [3]

Der Meeresspiegel steigt um 0,5 Meter wodurch viele Küstenregionen unbewohnbar werden. 143 Millionen Menschen werden dadurch zu Klimamigranten. [4] [9]
Naturkatastrophen wie Hitzewellen, Flutwellen und Dürreperioden werden zur Regel und fordern so mit der Zeit immer mehr Todesopfer. [5]
Weniger Niederschläge und Verdunstung führen zu Wasserknappheit. Etwa 400 Millionen Menschen werden darunter leiden. [6]
Wärmere Ozeane zerstören 99% der weltweiten Korallenriffe. Als Folge gerät das Ökosystem von ca. 9 Millionen dort lebenden Spezies. aus dem Gleichgewicht. [7]
Die Hälfte aller heute noch lebenden Tierarten wird aussterben, ebenso 60% aller uns bekannten Pflanzenspezies. [8]

Gemäß des Pariser Klima-Abkommens muss der Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf 1.5°C begrenzt werden. Gelingt uns dies nicht, drohen der Natur sowie den uns darin lebenden Menschen und Tieren dramatische und unumkehrbare Folgen. Der Klimawandel ist Fakt! Er findet statt – gestern, in diesem Moment und auch noch morgen wenn wir nichts tun. Die Erde hat sich durch uns Menschen bereits um 1.2°C erwärmt, weshalb jedes 10tel Grad zählt. Die zunehmend häufigeren Effekte des Klimawandels bemerken wir bereits heute:

  • Die Sommer werden von Jahr zu Jahr heißer
  • Überschwemmungen werden häufiger und verheerender
  • Richtige Jahreszeiten sind kaum noch erkennbar
  • Zunehmende Berichte über dramatische und „ungewöhnliche“ Umweltphänomene

Tierische Nahrungsmittel sind einer der größten Klima- und Umweltsünder

Eins ist klar, wenn wir unseren Planeten erhalten wollen, können wir nicht weiterhin so viele  tierische Produkte konsumieren wie bisher.

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der weltweiten CO2 -Äquivalent Emissionen werden durch unsere Ernährung verursacht, das ist mehr als der gesamte Transportsektor zusammen! Der Großteil der Emissionen stammt dabei aus dem Konsum von Fleisch und Tierprodukten. [10] 

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aller potentiellen landwirtschaftlichen Anbauflächen 
werden für die Viehzucht oder den Anbau von Tierfutter genutzt. Zusätzlich werden ca. 80% aller Wälder für dieselben Gründe gerodet. Auf diesen Flächen könnten stattdessen Nahrungsmittel für Menschen angebaut werden.[11]

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des für den Menschen verfügbaren Trinkwassers landet in der  Massentierhaltung.  Zum Vergleich,  lediglich 3% des Trinkwassers  verwenden wir in unseren Haushalten. [12]

Die meisten CO2-Emissionen sparst du dauerhaft durch eine vegane Ernährung

Fliegen hat einen stark negativen Einfluss auf deine Klimabilanz. Obwohl jede vermiedene Flugreise somit für sich gesehen viel CO2 einsparen kann, reisen wir im Verhältnis nur einen geringen Bruchteil unserer Lebenszeit. Was jedoch alle Menschen gemeinsam haben ist, dass sie täglich essen müssen, um zu überleben. In deiner persönlichen Ernährungsweise steckt demnach ein großes und nachhaltiges Treibhausgas-Einsparpotential. Je weniger tierische Produkte du zu dir nimmst desto mehr CO2-Emissionen kannst du dauerhaft sparen und andere negative Umwelteinflüsse reduzieren.

Heißt das, dass du nun sofort vegan leben musst? Nein, auch eine sogenannte pflanzenbasierte Ernährung kann den Planeten schützen und ist zunächst einfacher umzusetzen, da es nur eine kleinere Umstellung erfordert [13]. idoplantyhilft dir dabei, indem du deinen CO2 – foodprint immer im Blick hast und auf dich zugeschnittene Ernährungspläne erhältst, an die du dich ganz einfach halten kannst ohne selbst umständlich planen zu müssen. Dabei sorgen wir dafür, dass du mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt bist, während du gleichzeitig das Klima schonst.

Reicht es nicht Bio-Lebensmittel zu kaufen, das Licht auszuschalten, auf den Wäschetrockner zu verzichten und den Sportwagen gegen ein Hybridauto zu tauschen? Tatsächlich haben einer 2017 durchgeführten Studie [1] zufolge, all die zuvor erwähnten Maßnahmen je nach Lebenssituation nur einen geringen Einfluss auf deinen persönlichen ökologischen Fußabdruck und stellen in einigen Fällen keinen dauerhaften Effekt dar. Du magst nun argumentieren, dass du ja immerhin etwas tust, um den Klimawandel zu verlangsamen und das ist worauf es schließlich ankommt, richtig? Falsch, denn wenn du das Gefühl hast bereits „einen“ Unterschied zu machen, muss das nicht heißen, dass du auch einen merklichen Unterschied gemacht hast. Schlimmer noch, ein übermäßiges Erfolgsgefühl kann dich träge machen und schließlich von dem Ablenken was tatsächlich getan werden sollte. Natürlich sollst du weiterhin so viele Maßnahmen wie möglich treffen, die dem Klima und der Umwelt zu gute kommen. Allerdings solltest zu allererst den richtigen Dauerfokus setzen: eine klimafreundliche, sprich pflanzenbasierte Ernährungsweise.

Eine weltweite Ernährungs-
umstellung alleine rettet nicht das Klima – aber ohne sie lässt sich das Klima nicht retten

Es gibt verschiedene Maßnahmen, Emissionen die mit unserem Essverhalten zusammenhängen, zu reduzieren (siehe Diagramm). Davon liegen drei Maßnahmen direkt in unserer eigenen Hand:


Die Grafik zeigt verschiedene Entwicklungsszenarien der gesamten, weltweiten Treibhausgas-Emissionen. Dabei stellt der schwarze Verlauf den sogenannten „Business-as-usual“ (BuA) Fall dar, sprich wenn sich das Bevölkerungswachstum, die Wirtschaftsentwicklung und unser Lebens- und Konsumverhalten weiterhin so entwickeln wie gehabt.
Vielleicht ist dir ein Knick in der Kurve aufgefallen und genau hier wird es spannend.
Im BuA-Szenario ist bereits angenommen, dass alle nicht-ernährungsbezogenen, meist fossilen Emissionsquellen bis 2050 bereits klimaneutral werden. Jedoch ist bis dahin die Chance das 1,5°C Ziel noch zu schaffen bereits auf unter 50% gefallen.
Nach 2050 steigen die weltweit ausgestoßenen Treibhausgasmengen einfach steil weiter, obwohl der gesamte Industrie-, Transport- und Energiesektor bereits netto-null sind. 

Wie kann das sein?
Grund dafür ist unser Essverhalten! Wenn wir weiterhin so viel Fleisch und Tierprodukte essen wie vorausgesagt, werden wir spätestens 2085 die Erde um über 2°C erwärmt haben. [2]

Uns bleibt nicht mehr viel Zeit wenn wir so weitermachen wie bisher

Wir müssen sofort handeln! Fange am besten sofort  an pflanzenbasiert zu essen. Denn wenn die Menschheit nicht jetzt anfängt zu handeln, werden die Schäden an unserer Erde unumkehrbar sein. Eins ist klar, selbst wenn wir das volle Ausmaß des Klimawandels nicht mehr erleben werden, dann spätestens unsere Kinder oder Enkelkinder. 

 

Wir müssen uns Treibhausgase wie Geld vorstellen, welches wir auf unserem Klimakonto haben. Von diesem Geld haben wir aber nur einmalig ein bestimmtes CO2– Budget zum Ausgeben zur Verfügung bevor wir Bankrott sind. Jeder Treibhausgas-Ausstoß kommt also einer Ausgabe gleich, wohingegen Einzahlungen im Wesentlichen durch Photosynthese betreibende Pflanzen erfolgen. Nun ist es zusätzlich so, dass manche Treibhausgase ein Vielfaches einer CO2-Währung wert sind, weshalb wir hier besonders stark auf unsere Ausgaben achten müssen (z.B. Lachgas x 280). Grundsätzlich können wir durch unsere täglichen Essensentscheidungen hierbei die einfachsten Ersparnisse erzielen – wenn wir nur wollen. Da sich die Weltbevölkerung mit heute knapp 7,8 Milliarden Menschen seit 1950 mehr als verdreifacht hat und weiterhin exponentiell wächst, geben wir unser wertvolles Klimageld immer schneller aus.

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